E-Mobil-Schau zieht viele Besucher an

Die 2. Eschborner E-Mobil-Schau lockte am Sonntag, den 16. September 2018, wieder viele Besucher auf den Rathausplatz. „Der E-Mobilität, aber auch dem Wasserstoffantrieb, gehört die Zukunft. Hier können Sie heute schon daran schnuppern“, hieß Bürgermeister Mathias Geiger die zahlreichen Gäste bei der Eröffnung willkommen.

Viele nutzten die Gelegenheit für Probefahrten mit dem beliebten Renault Zoe der Carsharing-Firma Mobileeee oder dem Nissan Leaf vom Autohaus Hornbacher. Technische Fortschritte zeigten sich bei der Reichweite, neueste Modelle glänzen mit etwa 400 Kilometern. Staunen löste bei allen Zuschauern das lautlose „Davonschweben“ der E-Fahrzeuge genauso aus, wie die Beschleunigung auch kleiner Stadt-E-Roller, wie dem Hammer K1, der ein wahres Kraftpaket mit bis zu 35 Kilometer Reichweite ist.

Oft wurde auch die Frage nach Lademöglichkeiten gestellt. Derzeit gibt es drei öffentliche Ladepunkte in Eschborn, weitere befinden sich in Bau und Planung. Der städtische Klimaschutzmanager Edmund Flößer-Zilz weist darauf hin, dass vorzugsweise dort geladen wird, wo das Auto lange abgestellt wird, d.h. entweder zu Hause oder am Arbeitsplatz. Oft genügt für das Langzeitladen sogar eine Steckdose. Die Eschborner Firma Elinko hielt für Interessierte aktuelle Ladetechnik bereit, wie Wallboxen und Ladesäulen, damit das Laden schneller vorangeht.

Fragen zu Förderung von E-Autos beantworteten die Mitarbeiter vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Auch wurden die trendigen Hammer-E-Bikes sowie Segways am Mitmach-Parcours der Mainova fleißig ausprobiert.

Die breite Palette an E-Mountainbikes, aber auch schicker E-Lastenräder am Stand der Firma „Lautlos-durch Rhein-Main“, mit denen man die Kinder zur Kita bringen kann, weckten die Neugier der Eschborner. So manchen Besucher ließ nach der Probefahrt das Glücksgefühl über die mühelose Bewegung nicht mehr los.

Die Besucher der E-Mobil-Schau stärkten sich zusammen mit feiernden Preisträgern der Aktion "Stadtradeln" (Link zur Stadtradeln-Seite) an einem Streetfoodbus, u.a. mit selbstgemachten Limonaden und gegrillten italienischen Brottaschen. Die Fairtrade-Initiative stieß mit Ihren Produkten ebenfalls auf großes Interesse. Wer seine Chance am Glücksrad nutzte, durfte am Ende das eine oder andere fair gehandelte Produkt mit nach Hause nehmen.