Die Stadt Eschborn baut für Sie:

Zusätzliche Abfahrt A66/Düsseldorfer Straße

Derzeit werden täglich rund 1.500 Autos gezählt, die von der Autobahn kommend rechts in die Frankfurter Straße abbiegen, aber eigentlich in die Düsseldorfer Straße wollen. Um die Sossenheimer Straße zu entlasten und den Rückstau zur Autobahn zu reduzieren wird ein Anschluss gebaut, der von der A66 direkt in die Düsseldorfer Straße führt. Dadurch werden voraussichtlich 400 Autos weniger die Kreuzung belasten. [mehr]

Jugendhaus und Zweifeld-Halle

Im April 2019 wurde auf dem Gelände der Heinrich-von-Kleist-Schule das Richtfest gefeiert. Der Gebäudekomplex entsteht in Kooperation mit dem Main-Taunus-Kreis. Allein 2018 wurden rund 3,0 Mio. Euro in die neue Zweifeldhalle mit Jugendhaus investiert. Bei diesem Projekt ist die Fertigstellung im 1. Quartal 2020 geplant.

 

Mit Inbetriebnahme der neuen Halle können die Heinrich-von-Kleist-Schule und die Stadt Eschborn das sportliche bzw. räumliche Angebot für Schülerinnen und Schüler, sowie für Eschborner Vereine, erweitern. Die Jugendlichen unserer Stadt, zurzeit noch im Jugendzentrum in der Jahnstraße beheimatet, dürfen sich auf ein modernes und bedarfsgerechtes Jugendhaus mit vielen attraktiven Angeboten freuen, u.a. einer Kletterwand.

 

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 7,4 Mio. Euro. 51 Prozent der Investitionskosten sowie die Unterhaltungskosten der Zweifeldhalle wird der MTK als Betreiber tragen. Das neue Jugendhaus wird vollständig von der Stadt Eschborn finanziert und unterhalten.

Notfallzentrum

Nach einem jahrzehntelangen Entstehungsprozess wurde das Projekt Mitte 2014 priorisiert. Zunächst wurde in der Verwaltung ein Projektleiter eingestellt. Der Magistrat konnte nach vielfältigen Vorarbeiten der Verwaltung im Jahr 2016 das Architekturbüro Stark mit den Planungsleistungen beauftragen. Im Dezember 2016 wurde der präsentierte Vorentwurf von der Stadtverordnetenversammlung genehmigt. Danach wurden die Planungen fortgesetzt und erste Gewerke ausgeschrieben und beauftragt. Richtfest konnte im Juni 2019 gefeiert werden.

 

Hauptnutzer des Notfallzentrums in der Oberurseler Straße, das aus drei Teilen besteht, ist die Eschborner Feuerwehr, die mit 6.650 Quadratmetern das größte Gebäude erhält. Der Arbeiter Samariter Bund (ASB) mietet für sein Dienstleistungsangebot eine Fläche von 2.350 Quadratmetern an. Der Bereich für die Rettungswache hat eine Größe von rund 400 Quadratmeter und wurde in enger Abstimmung mit dem neuen Mieter, dem Main-Taunus-Kreis, geplant.

 

Das Notfallzentrum, das auf einem über 16.000 Quadratmeter großen Grundstück oberhalb des Eschborner Friedhofes in der Oberurseler Straße entsteht, soll im ersten Halbjahr 2020 fertiggestellt sein. Die Bruttokosten liegen zurzeit bei rund 25,2 Millionen Euro.

Neue Schwimmhalle für Wiesenbad Eschborn

Die Stadtverordneten-versammlung hat der vom Magistrat vorge-legten Vorentwurfs-planung der zusätzlichen Schwimmhalle im September 2018 mehrheitlich zugestimmt. Zurzeit wird die finale Entwurfsplanung inkl. detaillierter Kostenkalkulation erarbeitet.

Vorbereitende Maßnahmen, wie bspw. die Räumung des Baufelds, werden aktuell geplant und sollen noch im Herbst 2019 durchgeführt werden. Der Bauantrag soll Ende 2019 gestellt werden. Die Bearbeitung der Baugenehmigung durch den Main-Taunus-Kreis wird sicherlich einige Monate in Anspruch nehmen, weshalb mit einem Baubeginn im ersten Halbjahr 2020 zu rechnen ist.

Die Halle wird einen flexiblen Hubboden erhalten. Darüber hinaus wird sie mit Schiebetüren ausgestattet, die im Sommer geöffnet werden können. Die Kosten betragen rund 14,2 Mio. Euro.

Neuer Verbindungsweg in der Grünen Achse Westerbach

Ein langjähriger Wunsch wurde realisiert. Darüber freuen sich nicht nur Fußgänger und Radfahrer, sondern auch die Initiatoren Bürgermeister Mathias Geiger und Gründezernent Heinz O. Christoph. In Niederhöchstadt wurde im Herbst 2017 eine Verbindung zwischen dem Fußweg am Westerbach und dem Weg angelegt, der als verlängerter Dörnweg bezeichnet wird. Somit können Fußgänger und Radfahrer, die vom Weg am Westerbach kommen, den neuen Verbindungsweg nehmen und an der Ampelanlage gesichert die Steinbacher Straße überqueren.

Hier geht's zur Konzeptstudie "Grüne Achse Westerbach"

Durch diese Maßnahme gibt es nun sogar eine Rundroute zwischen Eschborn und Niederhöchstadt, die eine sinnvolle Ergänzung des bestehenden Wegesystems der Grünen Achse Westerbach darstellt.

Der Bau des Weges, der asphaltiert wurde und eine Breite von 2,20 Meter hat, wurde mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Die Kosten für die Bauarbeiten und das Anlegen von neuen Bäumen und Pflanzen betrugen rund 50.000 Euro.

Gründezernent Christoph wies darauf hin, dass dieser neue Weg Teil des von der städtischen Landschaftsarchitektin Bettina Regenbrecht-Winkler im Magistrat vorgestellten Gestaltungs-Konzeptes Grüne Achse Westerbach ist. In diesem Konzept sind Ideen formuliert, die vorhandene Wegeverbindung entlang des Westerbaches zwischen beiden Stadtteilen als Skulpturenachse für wechselnde Ausstellungen zu nutzen. An genau definierten Stellen soll das Kulturreferat in Zukunft temporär Skulpturen präsentieren. Die Skulpturen stehen dort im Dialog mit der landschaftlichen Umgebung und der Natur. "Es werden attraktive Aufenthaltsbereiche zur Rast und zum Verweilen entstehen, die den Menschen Erholung bieten", erläuterte Christoph. Abschließend dankte er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gründezernates für die gute Zusammenarbeit.

Senioren-Immobilie am "Rapp-Kreisel"

Die Planungen sehen 29 Service-Wohnungen und Pflegewohnen mit 60 Betten vor. Die damit verbundenen Investitionen dienen vor allem der Deckung des altersgerechten Wohnbedarfs, aber auch der Erhöhung der Verweil-, Aufenthalts-, und Lebensqualität am Standort, sowie der weiteren Aufwertung der Eingangssituation in das Stadtinnere.

 

Das Grundstück, das unmittelbar an den Neubau der Katholischen Kirchengemeinde Christ-König grenzt, wurde während der Bauphase des neuen Verkehrskreisels benötigt, um die direkte Verkehrsverbindung zwischen Eschborn und Niederhöchstadt aufrechtzuerhalten. Nach Abschluss der Kreisel-Baumaßnahme wurden die Planungen für die Seniorenimmobilie durch die GWE fortgeführt. Im August 2018 wurde der Bauantrag im Landratsamt des Main-Taunus-Kreises eingereicht. Anfang August 2019 begannen die ersten bauvorbereitenden Maßnahmen. Die Bauzeit beträgt rund zwei Jahre.